Präambel

Im Gedenken und in Würdigung der Jahrhunderte währenden Aufbauleistung unserer Vorfahren in der Grafschaft Glatz in Schlesien, einer Provinz des Deutschen Reiches, und in Erinnerung an unsere Kreisstädte Glatz, Habelschwerdt und Neurode nebst allen dazugehörigen Dörfern, Dorfgemeinschaften und Wallfahrtsorten, bekunden wir, das Kulturgut zu sichern, die Traditionen der Heimat und ihre Geschichte durch die „Stiftung Grafschaft Glatz / Schlesien“ zu bewahren und im Kontext der europäischen Entwicklung fortzuschreiben.

Wappenleiste

Die Grafschaft Glatz, ursprünglich nur schwach besiedelt, wurde seit dem 13. Jahrhundert von deutschen Siedlern zivilisatorisch voll erschlossen. Bereits 1275 war Glatz eine Stadt nach Magdeburger Recht.

In den Jahren 1946/47 wurden nahezu alle Bewohner der Grafschaft Glatz (1939: 182.000) durch polnische Miliz enteignet und vertrieben. Sie gelangten nach West- und Mitteldeutschland.

Anliegen der Stiftung ist es, das geistige und materielle Erbe der deutschen Grafschaft Glatz, als Bestandteil der gesamten deutschen Geschichte, und seine Weiterentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland zu bewahren und zu pflegen.

Die Stiftungsinitiatoren und -gründer:
Brigitte Lambiel und Peter Großpietsch